Pressebericht zur Aufführung in Herxheim

„Gottesspiel“ – Musicalaufführung im Schönstatt-Zentrum Marienpfalz

Das Musical "Gottesspiel" kam auf den Stufen vor dem Schönstatt-Heiligtum in Herxheim vor etwa 350 Besuchern auf die Bühne.
Das Musical „Gottesspiel“ kam auf den Stufen vor dem Schönstatt-Heiligtum in Herxheim vor etwa 350 Besuchern auf die Bühne (Foto: Kröper)

Pia Schulze. Etwa 350 Menschen kamen am Abend des 11. Juni 2022 auf den Platz vor der Kapelle des Schönstattzentrums Marienpfalz in Herxheim, Diözese Speyer, zur Aufführung des Musicals „Gottesspiel“ zusammen. Nach den beiden Erfolgsmusicals „Auf dem Hochseil“ und „GEFÄHRLICH Franz Reinisch“ hat der Texter und Komponist Wilfried Röhrig ein drittes Musical auf die Bühne gebracht, das sich unter dem Titel: „Gottesspiel“ nicht mit historischen Personen wie dem jungen Pater Josef Kentenich oder Pater Franz Reinisch beschäftigt, sondern sich dem Thema „Gott und die Welt“ stellt.

Zur erwartungsvollen Freude der Musicalbesucher trug neben der Tatsache nach langen Monaten wieder einmal an einer solchen Veranstaltung teilnehmen zu können sicher auch bei, dass das Wetter mitspielte und so bei strahlendem Sonnenschein das Musical „Gottesspiel“ eine gelungene, unterhaltsame und spannende, aber auch zum Nachdenken anregende Veranstaltung wurde.

Szene aus dem Musical "Gottesspiel".
Szene aus dem Musical „Gottesspiel“ (Foto: Kröper)

Die Frage nach Gott als Musicalthema

Nach einer Begrüßung durch Pfarrer Michael Hergl, Diözesanpräses der Schönstatt-Bewegung im Bistum Speyer, wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer durch das Lied „Das Spiel hat begonnen“, welches dem Stück seinen Namen gibt, mit Effet musikalisch hineingenommen in die Geschichte um Thomas und Eva, die sich selbst als „Spurensucher“ verstehen, die Gott in ihrem Alltag und hinter den Dingen suchen. Durch Krisen und Leiderfahrungen werden sie herausgefordert in ihren Fragen nach Gott und seiner scheinbaren Abwesenheit. Im Gespräch miteinander und mit Anderen, im Suchen und Ringen nach Antworten erleben sie sich dann doch getragen und gehalten und erfahren auch durch die Geburt ihres Kindes zutiefst: Gott ist da!

Spielfreude die ansteckt

Die Akteure und Akteurinnen, „Laien mit professionellem Anspruch“, wie Wilfried Röhrig betont, zeigten sowohl im musikalischen Genre als auch in ihren Tanzchoreographien und den Spielszenen eine eindrucksvolle Leistung. Vor allem im zweiten Teil nahm die Darbietung nochmals „an Fahrt auf“. Die eingängigen, packenden Melodien und die ausdrucksstarken Texte motivierten die Besucherinnen und Besucher immer wieder zu spontanem Applaus. Die Spielfreude der Sängerinnen und Sänger, Tänzerinnen und Schauspielerinnen und Schauspieler war geradezu ansteckend und so klatschten am Ende beim Lied „Wie ein spielendes Kind“ alle mit. Der Bitte der Zuschauenden nach einer Zugabe konnte das Ensemble nicht widerstehen und bot in einem Potpourri nochmals einen Querschnitt durch die Lieder des Musicals an.

Szene aus dem Musical "Gottesspiel".
Szene aus dem Musical „Gottesspiel“ (Foto: Kröper)

Ein spannender Musicalabend der zum Austausch anregt

Nach dem Musical wurde bis in die späten Abendstunden diskutiert, sich über das Erlebte ausgetauscht und gefeiert. So war dieser Abend – auch dank der guten Bewirtung und dem engagierten Helferkreis – nicht nur ein spannender Musicalabend, sondern auch ein froh- und mutmachendes Begegnungsfest „im Schatten des Heiligtums der Freude“.

www.schoenstatt.de, 20. Juni 2022